Jogger im Winter

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Fit durch die kalte Jahreszeit: Trainieren im Winter

Franziska Bauer

Die kalten Monate sind eine Herausforderung, wenn es darum geht, motiviert und aktiv zu bleiben. Mit welchen Tricks es trotzdem gelingen kann.

Wie man im Winter gesund bleibt

Kurze Tage, frostige Temperaturen und gemütliche Sofaabende machen es schwer, die Turnschuhe zu schnüren. Doch gerade im Winter ist es besonders wichtig, sich regelmäßig zu bewegen, um fit und gesund zu bleiben. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du dein Training in der kalten Jahreszeit beibehältst und welche Vorteile es hat, auch im Winter aktiv zu bleiben.

Vorbereitung ist das halbe Training

Eine der größten Hürden im Winter ist der innere Schweinehund. Wenn es draußen dunkel und kalt ist, wirkt die Couch einfach verlockender als das Fitnessstudio oder der Lauf im Freien. Hier hilft es, sich feste Routinen zu schaffen. Plane dein Training wie einen Termin – und halte dich daran. Wenn du zum Beispiel morgens trainierst, lege dir am Abend vorher bereits deine Sportkleidung bereit. Wenn du am Nachmittags trainieren willst ziehe dir am besten deine Sportkleidung unter. Das hält nicht nur extra warm, sondern minimmiert auch die Wahrscheinlichkeit, dass du dich spontan umentscheidest.

Welches Training eignet sich am Besten

Auch die Wahl des richtigen Trainings ist entscheidend. Im Winter sind Outdoor-Aktivitäten oft eine größere Herausforderung, doch das bedeutet nicht, dass du auf Bewegung verzichten musst. Indoor-Sportarten wie Krafttraining, Yoga oder funktionelles Training lassen sich ideal in den Alltag integrieren. Alternativ kannst du auch in der kalten Jahreszeit draußen aktiv bleiben, indem du dich wettergerecht kleidest. Schichten aus Funktionskleidung halten dich warm, ohne dass du ins Schwitzen gerätst, und reflektierende Elemente sorgen für Sicherheit im Dunkeln.

Die kalte Luft hat übrigens auch ihre Vorteile. Outdoor-Training im Winter stärkt nicht nur dein Immunsystem, sondern sorgt auch für eine Extraportion frische Luft, die dir Energie gibt. Achte jedoch darauf, dich vor und nach dem Training ausreichend aufzuwärmen und abzukühlen. So vermeidest du Verspannungen oder Verletzungen durch die Kälte.

Ziele an die Jahreszeit anpassen

Ein weiterer Tipp, um fit durch den Winter zu kommen, ist, deine Ziele bewusst anzupassen. Wenn du im Sommer auf Ausdauer oder Gewichtsreduktion gesetzt hast, könntest du die kalten Monate nutzen, um Kraft aufzubauen oder deine Beweglichkeit zu verbessern. Durch einen neuen Fokus bleibt dein Training spannend, und du hast eine zusätzliche Motivation, dranzubleiben.

Auf die Ernährung achten

Nicht zuletzt spielt auch die Ernährung eine Rolle. Der Winter verführt mit schweren, kalorienreichen Speisen, die oft träge machen. Indem du auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Obst, Gemüse und Proteinen achtest, bleibst du nicht nur fitter, sondern unterstützt auch deine Trainingsziele.

Intensives Training kann jedoch auch das Immunsystem vorübergehend belasten, was anfälliger für Krankheiten machen kann, insbesondere wenn die Regeneration vernachlässigt wird oder der Nährstoffbedarf nicht gedeckt ist. Daher kann es ratsam sein, einen Mangel an natürlich vorkommenden Vitaminen wie beispielsweise Vitamin D zusätzlich durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln entgegenzuwirken.

Erwartungen realistisch setzen

Der wichtigste Punkt ist jedoch, realistisch zu bleiben. Es ist völlig normal, dass man im Winter vielleicht nicht dieselbe Intensität erreicht wie im Sommer. Doch selbst ein reduziertes Training ist besser als gar keine Bewegung. Jeder Schritt zählt, und selbst eine kurze Einheit hilft dir, gesund und aktiv zu bleiben.

Fit durch den Winter zu kommen ist keine Zauberei – mit den richtigen Strategien und einer Prise Eigenmotivation kannst du auch in der kalten Jahreszeit dein Training beibehalten. Vielleicht entdeckst du ja sogar neue Sportarten oder Routinen, die dich über den Winter hinaus begleiten.

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